Jo. Franzke Architekten Jo. Franzke Architekten

Projekt

Guiollett- strasse

Frankfurt am Main, Deutschland

Im Sinne einer klaren Geometrie werden die bislang negativ ausgebildeten Gebäudeecken geschlossen.

Das zehngeschossige Bürogebäude steht in exklusiver Lage im Frankfurter Westend. Nach sechzehn Jahren Nutzungsdauer weist es Instandhaltungsrückstaus auf. Es wird neu verkleidet und tritt als steinerner Kubus auf, in den in jede Himmelsrichtung ein großes, über alle Regelgeschosse reichendes Fenster geschnitten ist. Im Sinne einer klaren Geometrie werden die bislang negativ ausgebildeten Gebäudeecken geschlossen. Das Haus interpretiert den Fassadenaufbau seines Nachbarn insbesondere bei der Kassettierung der Fenster neu.

Je zwei Büroachsen werden durch einen etwa 300 Millimeter vor der Fassade auskragenden Metallrahmen gebündelt. Obwohl das Gebäudevolumen in den Grundzügen erhalten bleibt, wird durch eine Reorganisation der Grundrisse eine Effizienzerhöhung erreicht. Die Nutzfläche nimmt um etwa 700 Quadratmeter zu. Ein zweigeschossiges Hallenfoyer bildet im Erdgeschoss den Zugang und das Entrée der Konferenzzone.

Über eine Aufzugsgruppe erreicht man die beiden Tiefgaragengeschosse. Die Grundrisse sind im Ausbauraster von 1,35 Metern organisiert, so dass eine effektive Aufteilung in Einzel- und Mehrpersonenbüros möglich ist.

Ähnliche Projekte

Mylius­strasse
Frankfurt am Main, Deutschland

Mylius­strasse

Das fünfgeschossige Bürohaus aus den 1950er Jahren steht an der Bockenheimer Landstraße im Frankfurter Westend. Seit jeher stellt es einen Bruch zu der umgebenden gründerzeitlichen Bebauung dar und ist heute dennoch ein bewahrenswertes Zeitzeugnis für die Phase des Wiederaufbaus.

Kuhhirten­turm
Frankfurt am Main, Deutschland

Kuhhirten­turm

Der Kuhhirtenturm, dessen Entstehungsgeschichte bis ins Mittelalter zurückreicht, diente von 1923 bis zur Berufung Hindemiths nach Berlin dem in Hanau geborenen Komponisten als Wohn- und Arbeitsstätte.

Jade-Fabrik
Frankfurt am Main, Deutschland

Jade-Fabrik

Die Hanauer Landstraße entwickelte sich in den 1990er Jahren zum Kern der Frankfurter Kreativ-Szene. Im Zuge der Konversion wurde auch die 1923 entstandene 120 Meter lange und 25 Meter tiefe Jade-Fabrik einer neuen Nutzung zugeführt.

Top