Jo. Franzke Architekten Jo. Franzke Architekten

Projekt

Dow Wiesbaden

Wiesbaden, Deutschland

Der Hauptsitz von „The Dow Chemical Company“ in Deutschland wird im vierten Quartal 2018 von Schwalbach am Taunus nach Wiesbaden verlegt.


Auf dem Betriebsgelände in der Rheingaustraße in Wiesbaden-Schierstein entsteht auf Grundlage des Entwurfs der Jo. Franzke Generalplaner GmbH – Part of Sweco Architects neben den bereits bestehenden drei Firmengebäuden von Dow ein Bürogebäude, in dem der zukünftige Hauptverwaltungssitz untergebracht wird. Die Bestandsgebäude werden ebenfalls von Jo. Franzke Generalplaner saniert.

Dow ist ein international führendes amerikanisches Chemieunternehmen, das weltweit etwa 53.000 Menschen beschäftigt. Dow ist in Deutschland seit über 50 Jahren aktiv. Heute ist das Unternehmen an 16 Standorten tätig. Im Jahr 2016 hat Dow 100 % der Anteile am Silikonspezialisten Dow Corning Corporation, zu der der Standort Wiesbaden gehörte, übernommen.

Das neue Gebäude fügt sich in seiner Höhe in die umliegende Bestandsbebauung ein. Es entsteht in der Flucht eines Bestandsgebäudes, dadurch ergibt sich eine „Lichtung“ im Norden. Der Neubau ist charakterisiert durch den optisch umlaufenden Bügel. Die filigrane Metallfassade ist zum Ufer des Rheins hin ausgerichtet. Der Baukörper wird durch die abgetreppte Fassade über dem Haupteingang dezent gegliedert. In jedem Geschoss ist eine Büroeinheit mit ca. 400 qm vorgesehen.

Für die Innenbereiche hat Jo. Franzke Generalplaner GmbH – Part of Sweco Architects ein Farbkonzept entwickelt, das den Bestand harmonisch mit dem Neubau zusammenführt. In jedem der Gebäude werden derselbe Grundfarbton und dieselbe Materialität für die jeweiligen Funktionen (Teeküche, Servicebereiche etc.) gewählt. Den Mitarbeitern wird dadurch die Orientierung erleichtert. Für Sonderräume werden zusätzliche Farbakzente gewählt. Sie unterscheiden sich innerhalb des Ensembles. Die Länge der Bestandsgebäude wird optisch über die quergestreiften Muster der Teppiche optisch ausbalanciert. Durch das Farb- und Materialkonzept entsteht im Inneren der Bestandsgebäude und des Neubaus eine lichte, weite und großzügige Anmutung.

Die Außenanlagen werden neu gestaltet und im Vorbereich sowie im Innenhof werden zusätzliche Freiflächen geschaffen. Ein repräsentativ gestalteter Eingangsbereich empfängt die Mitarbeiter und Gäste. Im Innenhof entstehen ein Terrassenbereich für die Kantine, ein Aufenthaltsbereich mit Sitzmöglichkeiten und eine Grünfläche mit Staudenbepflanzung, sowie Solitärbäume mit Uplights. Die Wegeführung auf dem Gelände wird entsprechend angepasst. Das Gelände um dem Neubau herum wird geöffnet und durch eine unauffälligere Zaunführung neu gegliedert. Klare, kurze Wegeführungen verbinden zukünftig die Bestandsgebäude mit dem Neubau.

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