Jo. Franzke Architekten Jo. Franzke Architekten

Projekt

Tages- spiegel

Berlin, Deutschland

Der auf einer Tiefgarage stehende Komplex istin der Höhe gestaffelt.

Die Potsdamer Straße ist über weite Strecken von der für den Städtebau um 1900 typischen Blockrandbebauung gesäumt. Um die Charakteristik des Ortes zu stärken, ergänzt das neue Verlagsgebäude den lückenhaften Bestand und bezieht die denkmalgeschützte Substanz ein. Dazu gehört auch das in der zweiten Reihe stehende Haus des preußischen Historienmalers Anton von Werner.

Der auf einer Tiefgarage stehende Komplex ist in der Höhe gestaffelt. Zwei sechsgeschossige Riegel flankieren den Zugang zu einem Hof mit Läden und Restaurants. Zwei weitere Höfe sind durch Glasdächer auf Höhe der vierten Etage als Hallen ausgebildet. So entsteht ein Netz von öffentlichen und halböffentlichen Zonen, das den Straßenraum in das Blockinnere erweitert. Schon von weitem kündigt sich der Bau durch einen 50 Meter hohen Turm an der Potsdamer Straße an.

Die Wirkung als Solitär verstärken zwei Glasfugen, die ihn von der als Lochfassade konzipierten Blockrandbebauung trennen. Senkrechte Wandvorlagen betonen seine Höhe und münden in einem Lamellen verkleideten Attikageschoss, das als Technikzentrale dient.

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